HB Cyclone S vs Tamiya TA-05

HB Cyclone S vs Tamiya TA-05
Beide Fahrzeuge beruhen auf dem gleichen Prinzip: ein günstiges Fahrzeug, welches trotzdem wettbewerbstauglich ist und mit dem hervorragenden Tuningprogramm zum reinrassigen Renner umgebaut werden kann. Mit dem TA-05 nahm ich diese Saison am Eurocup teil und war sehr zufrieden, da er ein gutmütiges Fahrverhalten aufwies.Den Cyclone S von Hot Bodies kaufte ich mir erst vor kurzem, weshalb ich noch nicht soooo viele Akkus damit fahren konnte. Trotzdem war ich schon bei der ersten Ausfahrt positiv überrascht von seinem Fahrverhalten. Auch der Cyclone S war sehr gutmütig, verfügte aber über eine sehr direkte Lenkung.Aus diesem Grunde wollte ich mal die beiden Fahrzeuge in einem direkten Duell miteinander vergleichen. Verwendet wurden jeweils die gleichen Motoren, Akkus und die gleiche Strecke.

Da es in meiner Umgebung keine Piste hat, haben mein Kollege und ich auf nem nahen Sportplatz eine provisorische Strecke aufgebaut. Diese verfügte nebst einer langen Geraden(35m) auch über ein ansprechendes Infield.

Als erster Motor kam der GM Brilliant 27×1 zum Einsatz. Als Akku diente ein IB 4200SHV Side-by-Side. Zuerst ging ich mal mit dem TA-05 auf die Strecke. Da sie noch ziemlich kalt war und auch sonst nicht viel Grip vorhanden war, fuhr ich die ersten 2min. nur gemütliche Runden. Danach begann ich mit der Testfahrt. Wie immer verhielt sich der TA-05 sehr neutral und leicht kontrollierbar. So fuhr ich weitere 3min. und hatte eigentlich keine grossen Probleme. Als nächstes kam der Cyclone S an die Reihe. Es wurde der gleiche Satz Reifen wie vorhin verwendet und auch der Cyclone verfügte über den gleichen Antrieb: vorne Starrachse und starre Mittelwelle. Nach erneuten 2min. Reifen aufwärmen wollte ich in die erste Runde starten und stellte schon den ersten Unterschied fest: der Cyclone S reagierte viel direkter auf jeden Lenkbefehl. Auch bei ihm verlief der Rest der Zeit eigentlich weniger spektakulär, was sicher auch am Motor lag.

Den nächsten Test machten wir mit dem LRP-HPI-Challenge Stock 23 Turn Motor. Da ich am Eurocup schon mit 23 Turn Motoren fuhr, wusste ich was mich beim TA-05 in etwa erwartete. Wie auch schon vorher reagierte der TA-05 ziemlich neutral und lies sich in jeder Lage gut kontrolieren. Beim Cyclone S sah dies schon ganz anders aus. Dort merkte man die Gene des Renners. Er reagierte viel direkter auf jeden Lenkbefehl und ich musste dementsprechend auch konzentrierter fahren. Trotzdem stellten wir fest, dass er einfahrts Kurve und auf der Geraden besser lag als der TA-05. Jedoch musste ich beim beschleunigen aus den Kurven sanft am Gas sein, da sonst das Heck schnell mal ausbrach.

Als letzter Test folgte der LRP-HPI-Challenge 17 Turn Motor. Der TA-05 legte auch mit diesem so ziemlich neutral seine Runden zurück, obwohl man auch bei ihm jetzt ausgangs Kurve etwas vorsichtiger sein musste. Beim Cyclone S Stellte ich ein schnelleres durchfahren der Kurven fest. In der gleichen Zeit(5min.) legte er knapp 4 Runden mehr zurück als der TA-05,legte aber auch ein Mal nen Dreher hin.

Fazit der ganzen Sache: mit Stock-Motoren fühlen sich beide Fahrzeuge eigentlich in ihrem Element und können es ruhig mit jedem anderen Wagen aufnehmen. Mit stärkeren Motoren ab 12 Turns ist der TA-05 eher mal überfordert. Der Cyclone S hingegen ist auch mit einem 12x1HS noch sehr gut fahrbar. Im grossen und ganzen sind sich die beiden aber sehr ähnlich. Ich denke mal, dass man je nach Tuning mit beiden sehr viel Spass und Freude haben kann. (Dieser Test trifft natürlich nicht auf alle Fahrer zu, sondern ist nur meine Auffassung. Die Ergebnisse können natürlich je nach Fahrer und Fahrstil variieren).

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